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Neues beim Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz.


Pfeil2015-07-14

Mit Laptop und – Carbon! – MINTENSIV begeistert Schüler für Naturwissenschaften und Technik

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Ulrich Netzer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Sparkassenstiftung, bei Abschluss der Projektphase - Angebot künftig an acht Schullandheimen in Bayern

MÜNCHEN. Spaß und Interesse der Schülerinnen und Schüler an Technik und Naturwissenschaften will das Projekt MINTENSIV fördern. Künftig können Schüler aller Schularten entsprechende Kurse in bayerischen Schullandheimen besuchen. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Ulrich Netzer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Sparkassenstiftung, überzeugten sich persönlich von dem Konzept und experimentierten selbst unter Anleitung junger „Wissenschaftler“, die bereits an dem Projekt teilgenommen hatten.

Staatssekretär Eisenreich betonte: „Die Förderung von Naturwissenschaften und Technik hat für den Freistaat Bayern als Hightech-Standort große Bedeutung. Außerschulische Lernorte motivieren Schülerinnen und Schüler. Daher freue ich mich sehr, dass mit MINTENSIV Schüler an acht bayerischen Schullandheimen selbständig experimentieren und forschen können.“ In den MINTENSIV-Kurswochen befassen sich die Jugendlichen eigenständig mit Themen wie Energie, Carbon, Mobilität, Robotik oder Chemie. Dr. Ulrich Netzer dazu: „Ich bin zwar Jurist, weiß aber aus eigener Erfahrung, wie viel Freude naturwissenschaftliches Nachfragen bereiten kann.“ Projektkoordinatorin Ingrid Ritt hob die Bedeutung von MINTENSIV für den Standort Bayern hervor: „Zur eigenen Zukunftssicherung fördert der Freistaat die MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Mit MINTENSIV gelingt das noch besser – frei nach dem Motto: Mit Laptop und … Carbon.“ Konrad Schmid, Schüler der Realschule Vaterstetten, ergänzte: „Beim Programmieren und Zusammenbauen der Techniksätze vergessen wir die Zeit. Wir könnten uns stundenlang damit beschäftigen.“

Im Rahmen der MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen wurden in einer zweijährigen Projektphase Intensivkurse am Lernort Schullandheim entwickelt, die insbesondere die MINT-Kompetenzen sowie die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig fördern sollen. Rudolf Suttner, Landesvorsitzender des Bayerischen Schullandheimwerks, zeigte sich besonders erfreut darüber, dass künftig die MINTENSIV-Kurswochen an acht Schullandheimstandorten in Bayern von Schulklassen bzw. Gruppen aller Schularten gebucht werden können. Insgesamt 1.500 Schüler haben bisher gemeinsam mit 65 Lehrkräften an MINTENSIV teilgenommen. An der Förderung waren vor allem der Europäische Sozialfonds, das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, die Bayerische Sparkassenstiftung und die Universität Augsburg beteiligt.

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